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Die Kinderspiele

Pieter Bruegel der Ältere

Die Kinderspiele

Pieter Bruegel der Ältere
  • Originaltitel: Kinderspiele
  • Datum: 1560
  • Stilrichtung: Nördliche Renaissance
  • Periode: Antwerp Period (1554-1562)
  • Serien: The World Turned Upside Down
  • Genres: Genremalerei
  • Medium: Öl, panel
  • Abmessungen: 118 x 161 cm
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Die Kinderspiele ist ein um das Jahr 1560 entstandenes Gemälde des flämischen Malers Pieter Bruegel des Älteren. Dargestellt sind 91 verschiedene Kinderspiele aus den Niederlanden des 16. Jahrhunderts. Heute befindet sich das Werk im Kunsthistorischen Museum in Wien.


Der Betrachter blickt von mittlerer Höhe auf einen Platz hinab. Die Hauptachse verläuft, wie oft bei Bruegel, von links unten nach rechts oben. Der Hauptfluchtpunkt ist eine Kirche nahe der rechten oberen Ecke. Eine zweite „halbe“ Fluchtlinie beginnt ebenfalls beim dunklen Gebäude, läuft den roten Zaun entlang weiter und endet beim Eingang des wuchtigen Gebäudes in der oberen Bildhälfte. Trotz der Rechtslastigkeit erscheint das Gemälde durch die massiven Bauten in der linken Hälfte ausgewogen. Das Bild bietet keinen „idealen Standpunkt“. Um die Übersicht zu wahren, muss sich ein Betrachter vom Bild entfernen. Aber erst aus nächster Nähe sind die Einzelheiten zu erkennen. Was den Hauptfluchtpunkt angeht, müsste ein Betrachter vor der rechten Hälfte des Gemäldes stehen.


Die Kinder tragen die typische Kleidung des 16. Jahrhunderts und sind mit ihren runden Köpfen und Knopfaugen nicht sonderlich individuell dargestellt. Zu sehen sind 168 Buben und 78 Mädchen und, je nach Interpretation, ein oder zwei Erwachsene: Eine Frau im Brautzug in der Bildmitte und eine alte Frau in der rechten oberen Bildhälfte, die Wasser über zwei Raufbolde schüttet. Obwohl Bruegel die Spiele seiner Zeit akribisch dokumentiert, ist das Bild von einer realistischen Darstellung weit entfernt: Sämtliche Spieler oder Spielergruppen sind voneinander isoliert. Es gibt auch weder von den Spielen ausgeschlossene Kinder oder untätige Zuschauer noch beaufsichtigende Erwachsenen, von den erwähnten ein oder zwei Personen abgesehen.


Spielgeräte sind: Kreisel, Steckenpferde, Puppen, Windräder; umfunktionierte Gegenstände wie Fässer, Fassreifen, Knöchelchen oder Schweinsblasen. Es sind drei verschiedene Spieletypen dargestellt: Funktionsspiele wie Stelzengehen und Steckenpferd-Reiten, Regelspiele wie Tauziehen und Blinde Kuh, Rollenspiele wie der Brautzug in der Bildmitte und Rauschespiele (Drehen im Kreis).


Bis über Bruegels Zeit hinaus galten Kinder als kleine Erwachsene und waren auch so gekleidet, von den Jüngeren (Mädchen bis etwa fünf, Buben bis etwa elf Jahren) einmal abgesehen. Von einer früheren derartig umfassenden Darstellung ist jedenfalls nichts bekannt. Vergleichbar sind darin Bruegels Bilder Die niederländischen Sprichwörter und Der Kampf zwischen Karneval und Fasten (beide 1559)


Das Bild lässt sich als volkskundliche Bestandsaufnahme lesen. Tatsächlich lassen sich die meisten Spiele bestimmen. Möglicherweise wollte Bruegel aber auch davor warnen, das Leben wie ein kindliches Spiel zu vertun: An der linken Seite versucht ein Junge etwa, eine Eule abzuschießen, das Sinnbild der Weisheit. Ein Teilnehmer der Taufprozession in der Ecke links unten hat einen langen blauen Mantel umgehängt, was als Lüge und Selbsttäuschung gelten könnte („Iemand een blauwe huik omhangen“). Diese beiden Sichtweisen schließen einander jedoch nicht aus. Es spricht einiges dafür, dass der Künstler den Johannistag darstellt (24. Juni), der als sommerliches Gegenstück zu Weihnachten galt. Gegen Ende der langen Straße ist eine Kinderprozession dargestellt, wie sie an diesem Tag üblich war, etwa um Brennholz für das abendliche Johannisfeuer zu sammeln. Ein Aberglaube besagte, dass dieser Tag „einen tiefen Schwimmer und einen hohen Kimmer“ verlangt. Klettern und Schwimmen galten demnach als gefährlich und waren verboten. In der linken oberen Bildhälfte tun Kinder jedoch genau das.

Dies ist ein Teil des Wikipedia-Artikels, der unter CC-BY-SA-Lizenz verwendet wird. Der vollständige Text des Artikels ist hier →


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Court Métrage

Short Films

Sali (Tuesday) [2015]

  • Directed by: Ziya Demirel
  • Written by: Ziya Demirel, Buket Coskuner
  • Produced by: Ziya Demirel, Anna Maria Aslanoglu
  • An ordinary school day for a teenage girl in Istanbul and her encounters with three different men as she goes to school, plays basketball and takes a bus on the way home.

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    Produced by: Anna Maria Aslanoglu - Istos film (Turquie / Turkey) / Olivier Berlemont & Emilie Dubois - oriGine films (France)

    Director - Ziya Demirel
    Writers - Buket Coskuner | Ziya Demirel
    Producers - Anna Maria Aslanoglu | Ziya Demirel
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    Editor - Henrique Cartaxo

    Cast:

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