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Aufstieg der Seligen

Hieronymus Bosch

Aufstieg der Seligen

Hieronymus Bosch
  • Datum: 1500 - 1504
  • Stilrichtung: Nördliche Renaissance
  • Serien: Visions of the Hereafter
  • Genres: religiöses Gemälde
  • Medium: Öl, panel
  • Abmessungen: 86,5 x 39,5 cm
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Aufstieg der Seligen ist ein Gemälde von Hieronymus Bosch, das zwischen 1505 und 1515 entstanden ist. Es befindet sich in der Accademia (Venedig) in Venedig, Italien.

Dieses Gemälde ist Teil eines Polyptychons aus vier Bildtafeln mit dem Titel Visionen des Jenseits. Bei den drei weiteren Bildern handelt es sich um Paradies auf Erden, Der Abstieg der Verdammten in die Hölle und Hölle.


Das faszinierendste Element dieses Gemäldes ist der große Tunnel, der das obere Drittel des Bildes ausfüllt. Der Betrachter wird in eine Perspektive versetzt, als schaue er durch einen Strohhalm auf das dahinter liegende himmlische Jenseits. Dieses Jenseits des Tunnels ist reines Licht, in dem alles Gegenständliche verborgen bleibt. Es ist eine Quelle der Vielfalt und Überraschung, die eine visionäre und ekstatische Vereinigung mit Gott symbolisiert. [1] Der dreidimensionale Tunnel gibt dem Betrachter einen Blick auf das "weiße Licht" vom Himmel, in das die nackten Figuren am Ende ihres irdischen Weges - geführt von Engeln - eintauchen werden. Ihr Geschlecht ist nicht erkennbar, ebenso wenig wie individuelle Züge eine Unterscheidung möglich machen. Was ihre Körper ausdrücken, kann als kontemplative Haltung bezeichnet werden, der durch die eindeutig auf den Tunnel hinlenkenden Armbewegungen der Engel eine Richtung gegeben wird und von den auf Erlösung wartenden Seelen auch verstanden wird. Hierauf deuten die himmelwärts gerichteten Gesichter hin. Hier ist die Essenz des Menschen symbolisiert, die in Transzendenz begriffen ist und alles Physische zurücklässt.


Die Szenerie des Bildes ist insgesamt sehr schwach beleuchtet, was im Kontrast zu dem weißen Licht am Ende des Tunnels steht. Das himmlische Licht ist nicht das Licht, das den Boden des Bildes beleuchtet, auf dem sich das irdische Reich befindet und das hier schon nicht mehr zu sehen ist. Die extreme Dunkelheit am Eingang des Tunnels deutet darauf hin, dass das himmlische Licht nichts mit dem von unten kommenden Licht in den Wolken zu tun hat. Die Bereiche außerhalb des Tunnels sind dunkel und grau. Das von unten kommende Licht wird mit zunehmender Annäherung an den Tunnel schwächer, bevor es an dessen Rand völlig erlischt und das von Gott ausgehende Licht zur Wirkung kommen lässt.


Die Darstellungen dieses Bildes enthalten wesentliche Elemente, die von Menschen mit Nahtoderfahrungen berichtet werden und von der Thanatologie gut dokumentiert wurden und durch diesen im Aufbau befindlichen Zweig der Wissenschaften zunehmend vervollständigt werden. Es ist möglich, dass Berichte von solchen Erfahrungen den Künstler inspiriert haben, wie auch umgekehrt die Beeinflussung der Menschen mit Nahtoderfahrungen durch solche bildlichen Darstellungen und die ihnen zugrunde liegenden Imaginationen zu finden sind. Im 15. Jahrhundert war es üblich, den Eingang zum Paradies als Trichter darzustellen, der daher in vielen bildlichen Darstellungen auftauchte.[2] Die Form des Tunnels hat etwas Ähnlichkeit mit zeitgenössischen Darstellungen des Tierkreises und möglicherweise wurde Bosch hierdurch zur Darstellung eines Tunnels, der in das Licht und damit in die Nähe Gottes führt, inspiriert.[3]


Die Bilder von Bosch spiegeln die religiösen Themen wider, die in den Niederlanden im 16. Jahrhundert Kunst und Gesellschaft dominierten, insbesondere die katholische Religion. Jeder hatte die Pflicht, sich wie ein guter Katholik zu benehmen und zu handeln, damit er in den Himmel aufsteigen konnte. Die Konsequenzen der Sünden wurden so schrecklich dargestellt, um damit den Gehorsam der Menschen durch drastische Strafen im Fegefeuer und die Verdammnis in der Hölle zu erzwingen.[4] Laut Patrik Reuterswärd wurde die Wirkung dieser Bedrohungen noch durch Abhandlungen unterstützt, wie z. B. eine mit dem Titel Von der Vorsehung Gottes zur Zeit Bosch's in Umlauf gebrachte Schrift, die den Gläubigen suggerierte, von 30.000 Seelen werde Gott lediglich zwei in den Himmel aufnehmen.[5]

Dies ist ein Teil des Wikipedia-Artikels, der unter CC-BY-SA-Lizenz verwendet wird. Der vollständige Text des Artikels ist hier →


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Court Métrage

Short Films

Sali (Tuesday) [2015]

  • Directed by: Ziya Demirel
  • Written by: Ziya Demirel, Buket Coskuner
  • Produced by: Ziya Demirel, Anna Maria Aslanoglu
  • An ordinary school day for a teenage girl in Istanbul and her encounters with three different men as she goes to school, plays basketball and takes a bus on the way home.

    Cannes Official Selection 2015
    TIFF Official Seelection 2015
    Sundance Official Selection 2015

    Produced by: Anna Maria Aslanoglu - Istos film (Turquie / Turkey) / Olivier Berlemont & Emilie Dubois - oriGine films (France)

    Director - Ziya Demirel
    Writers - Buket Coskuner | Ziya Demirel
    Producers - Anna Maria Aslanoglu | Ziya Demirel
    Cinematographer - Meryem Yavuz
    Editor - Henrique Cartaxo

    Cast:

    Melis Balaban - Asli
    Yonca Hiç -Ayse
    Can Karacayli - Ozan
    Zeki Ocak - Yasli Adam