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Gottfried Honegger

Gottfried Honegger

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Gottfried Honegger (* 12. Juni 1917 in Zürich; † 17. Januar 2016 ebenda) war ein Schweizer Grafiker, Maler und Plastiker.


Gottfried Honegger wurde 1917 in Zürich geboren. Als Kind lebte er zeitweise im bünderischen Sent. Ab 1938 arbeitete er als Werbegrafiker. Während eines dreijährigen Aufenthalts in New York City entschloss er sich im Jahr 1958 zur Tätigkeit als freier Künstler. Von 1960 an lebte und arbeitete er in Paris, Cannes und Zürich, wo er im Januar 2016 im Alter von 98 Jahren auch starb. Er war mit der Schweizer Illustratorin Warja Lavater verheiratet.


Gottfried Honegger erhielt 1987 den Zürcher Kunstpreis. Durch den französischen Kultusminister Jack Lang wurde er mit dem Ordre des Arts et des Lettres ausgezeichnet. Seit 1999 war er Mitglied der Ehrenlegion. Max Frisch, mit dem Honegger freundschaftlich verbunden war, widmete ihm sein Theaterstück Triptychon.


Honegger war ein Vertreter der konstruktiv-konkreten Kunst. Seit Mitte der 60er Jahre schuf er Skulpturen und Werke für den öffentlichen Raum. Dazu zählt beispielsweise die Installation Culur aus dem Jahr 1997. Sie besteht aus neun Metallsäulen in den Regenbogenfarben auf der Hochwasser-Schutzmauer bei Orden/Maloja, eine zehnte Säule steht beim Bildungs- und Ferienzentrum Salecina.
Honegger sagte über dieses Werk: «Die Arbeit hier in Maloja ist für mich so etwas wie eine Symbiose zwischen dem Schönen, dem Liebevollen an sich und dem Bemühen, unseren Augen etwas zu bieten, was zum Denken anregt, was uns zur Gemeinschaft verpflichtet. Der Dialog zwischen einer gewaltigen Natur, einer nützlichen Technik und dem Geistigen der Kunst scheint mir hier eine ideale Verbindung eingegangen zu sein.»


Weitere seiner Arbeiten im öffentlichen Raum stehen unter anderem bei der ETH Zürich (Volume 18, 1968, und Struktur 28, 1970), in Vaduz (Division, 1989, und Monoform 29, 1991), auf einem Verkehrskreisel in Bad Ragaz (Etude Pliage, 1999), im Skulpturenpark Heidelberg (Gelben Pliage C115, 2001) sowie auf einem Verkehrskreisel in Hohenems (2005).


Honegger war 1987 Mitbegründer der «Stiftung für Konstruktive und Konkrete Kunst Zürich». Zusammen mit Sybil Albers-Barrier gründete er 1990 in Mouans-Sartoux an der französischen Côte d’Azur den Espace de l’Art Concret (Raum der konkreten Kunst), 1997 richtete er dort das Kinderatelier Art, Recherche, Imagination (Kunst, Forschung, Imagination) ein. Für die Schenkung Donation Albers-Honegger schufen die Architekten Gigon und Guyer dort einen 2004 eingeweihten Museumsbau l’espace de l’Art Concret.


Hinweis: zu den mit «K» gekennzeichneten Ausstellungen erschien ein Katalog.

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