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Thomas Jones Barker

Thomas Jones Barker

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Thomas Jones Barker (* 1815 in Bath; † 27. März 1882 in Haverstock Hill (heute zu London)) war ein englischer Maler.


Barker war der Sohn des Genremalers Thomas Barker. Der Landschaftsmaler Benjamin Barker war sein Onkel. Seinen ersten künstlerischen Unterricht bekam Barker durch seinen Vater. Durch die Kontakte seines Vaters kam Barker mit 19 Jahren nach Paris und bekam eine Anstellung im Atelier des Malers Horace Vernet. Dort lernte Barker fast zehn Jahre lang und kehrte erst 1845 wieder nach Bath zurück. Während seines fast zehnjährigen Aufenthalts in Paris konnte Barker immer wieder in den Ausstellungen der Pariser Salons ausstellen. Eines dieser Werke war eine Auftragsarbeit von König Louis Philippe, für das dieser Barker das Kreuz der Ehrenlegion verlieh.


1845 kehrte Barker nach Großbritannien zurück und ließ sich als selbständiger Maler in Haverstock Hill nieder. In den folgenden 30 Jahren nahm er regelmäßig an den Ausstellungen der Royal Academy of Arts teil. Ab 1849 schuf Barker seine monumentalen Schlachtenbilder, für die er heute noch bekannt ist. Zeitgenossen nannten Barker auf Grund dieser Kriegsszenen bald auch den englischen Horace Vernet. 1851 entstand Die Begegnung Wellingtons und Blüchers bei Waterloo, oder 1853 Eine Episode aus Wellingtons Einnahme von Pamplona. Weniger kriegerisch, aber dennoch hochgelobt ist sein Das Rennen auf dem Corso in Rom.


In der National Portrait Gallery in London hängt sein Gemälde aus dem Jahre 1863 The Secret of England's Greatness.


In den Jahren 1870 bis 1871 bereiste Barker alle Schauplätze des deutsch-französischen Krieges, um nach eigenen Aussagen "… das Wirkliche zu sehen und zu malen". Es entstanden in kurzen Abständen Der Angriff preußischer Kürassiere auf Chasseurs d'Afrique bei Vionville, Napoleon nach der Schlacht bei Sedan u.a.

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