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Rembrandt Peale

Rembrandt Peale (* 22. Februar 1778 in Bucks County, Pennsylvania; † 3. Oktober 1860 in Philadelphia) war ein US-amerikanischer Maler und Sohn des Malers Charles Willson Peale. Zu seinen wichtigsten Werken gehören Porträts von George Washington (1795) und Thomas Jefferson sowie ein Porträt seines Bruders Rubens: Rubens Peale with a Geranium.


Peale wuchs zur Zeit der Gründung der USA auf. Jedoch scheinen die bedeutenden politischen Ereignisse dieser Zeit ihn nach den vorliegenden Berichten kaum beeinflusst zu haben. Prägend war vielmehr das künstlerische Umfeld seines Vaters, der in Philadelphia ein Atelier und ein eigenes Museum unterhielt. Charles Willson Peale entnahm die Namen seiner Kinder dem Buch The Gentleman's and Connoisseur's Dictionary of Painters von Matthew Pilkington. So hießen Rembrandts ältere überlebende Geschwister Raphaelle und Angelica Kauffmann, die jüngeren Titian Ramsay, Rubens, Sophonisba Angusciola und Rosalba Carriera. Rembrandt Peale teilte mit seinem Vater das Interesse an Musik.


1787, im Jahr der Convention in Philadelphia, konnte Rembrandt Peale seinen Vater bei der Porträtierung Washingtons beobachten. 1790 starb seine Mutter und er verließ die Schule. 1791 entstand sein erstes Ölgemälde, ein Selbstporträt.


1794 unternahm Charles Willson Peale Anstrengungen eine Kunstakademie zu gründen. Obwohl diese letztendlich nicht von Erfolg gekrönt waren, kam es dennoch zu einer Ausstellung (Columbian exhibition) in deren Rahmen Rembrandt Peale 6 Gemälde zeigte und zum Kauf anbot: Neben dem View of the Lutheran Church on Fire, die Porträts Samuel Buckley Morris, ein Selbstporträt (vermutlich bei Kerzenlicht), Portrait of a Young Gentleman (möglicherweise ein Selbstporträt von 1791) und Portrait of a Gentleman.


1795 hatte Peale Gelegenheit, ein Porträt von George Washington anzufertigen. Um die näheren Umstände gibt es verschiedene Anekdoten, aber wenig gesichertes Wissen. Er nahm dieses Gemälde bald nach Charleston mit und fertigte dort mindestens zehn Kopien an.


Ebenfalls nach Charleston gegangen war Raphaelle Peale und beide profitierten von den Verbindungen Charles Willson Peales in dieser Stadt. Sie richteten eine eintrittsgeldpflichtige Ausstellung ein. Die nächste Station der Brüder war Savannah, aber bereits im Sommer 1796 kehrten sie nach Philadelphia zurück.


Mit Unterstützung ihres Vaters eröffneten die Brüder ein Museum in Baltimore, das neben Gemälden und ausgestopften Tieren verschiedene Kuriositäten ausstellte. In dieser Zeit malte Rembrandt Peale verschiedene Gemälde, jedoch musste das Museum bereits nach kurzer Zeit verkauft werden.


1798 versuchte Rembrandt Peale die Ausstellung in New York zu etablieren, scheiterte aber bald und kehrte wieder nach Philadelphia zurück, wo er bald heiratete und dann einige Zeit Maryland bereiste.


1800/1801 fertigte Peale ein Porträt von Präsident Jefferson an, das zum Vorbild für Stiche, Cartoons und Kopien durch andere Künstler wurde.


1801 war Peale an der Ausgrabung zweier Mammuts beteiligt, die von seinem Vater betrieben wurde. An der Rekonstruktion der Skelette war neben Peale und seinem Vater auch William Rush beteiligt.


Die Ausstellung des zweiten Skeletts sollte die Reise von Rembrandt und Rubens Peale nach Europa finanzieren. Der erste Schritt hierzu war eine Ausstellung in New York. Hier entstand auch das erste von drei Essays, die Rembrandt Peale über den Fund verfasste: A Short Account of the Behemoth or Mammoth. Von New York reisten sie weiter nach London, wo Rembrandt den Account of the Skeleton of the Mammoth, a Non-Descript Carnivorous Animal of Immense Size, Found in America schrieb. Neben der Ausstellung des Skeletts und weiterer Duplikate aus dem amerikanischen Museum diente die Reise der Weiterbildung von Rembrandt Peale als Maler. Ein Förderer dabei war Benjamin West. Ebenfalls nützlich war der Kontakt zu Joseph Banks. Die Londoner Ausstellung erbrachte nicht die nötigen Geldmittel, um – wie geplant – weitere europäische Staaten zu bereisen und so kehrten die Peales nach Zwischenstationen in Reading und Bristol nach Amerika zurück.

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