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Princess Fahrelnissa Zeid

الأميرة فخر النساء زيد

Prinzessin Fahrelnissa Zeid (arabisch الأميرة فخر النساء زيد al-amīra Fachr an-Nisāʾ Zaid), auch Fakhr un-nisa oder Fahr-El-Nisa (* 7. Januar 1901 in Istanbul als Fahrünnisa Şakir; † 5. September 1991 in Amman) war eine türkische Malerin. Bekannt war sie vor allem für ihre großformatigen Abstraktionen, die Elemente islamischer, orientalischer und byzantinischer Kunst mit Einflüssen westlicher Kunst vereinte.


Fahrelnissa Zeid wurde 1901 als Fahrünissa Şakir als Tochter einer wohlhabenden osmanischen Familie auf der zu Istanbul gehörenden Insel Büyükada geboren. Ihr Onkel Cevat Çobanlı war von 1891 bis 1895 Großwesir des osmanischen Sultans. Zeids Vater Şakir Pascha lernte seine Ehefrau Sara İsmet Hanım als Botschafter in Griechenland kennen.


Zeids Bruder Cevat Şakir Kabaağaçlı war Schriftsteller und die Schwester Aliye Berger ebenfalls Malerin.


Zeid begann schon früh zu malen und zu zeichnen. Das älteste erhaltenen Werk ist ein Porträt ihrer Großmutter, das sie im Alter von 14 Jahren malte 1919 schrieb sie sich an der Kunstakademie für Frauen in Istanbul ein.


Im Alter von 19 Jahren heiratete Zeid 1920 den Romanschriftsteller İzzet Melih Devrim. Die Hochzeitsreise führte das Paar nach Venedig, wo Zeid erstmals mit europäischer Kunst in Berührung kam. Das Paar bekam drei Kinder: Der älteste Sohn Faruk (* 1921) starb 1924 an Scharlach. Der Sohn Nejad (* 1923) wurde Maler, die Tochter Şirin Devrim (* 1926) Schauspielerin.


Zeid reiste 1928 nach Paris und schrieb sich in der Académie Ranson ein, wo sie bei dem Maler Roger Bissière studierte. Nach ihrer Rückkehr nach Istanbul im Jahr 1929 schrieb sie sich an der Akademie der Schönen Künste in Istanbul, der späteren Mimar Sinan Üniversitesi, ein.


Zeid ließ sich 1934 von Devrim scheiden und heiratete kurz darauf den irakischen Prinzen Zeid bin Hussein, der seit 1932 irakischer Gesandter in der Türkei war. 1935 wurde Zeid Botschafter des Königreichs Irak im Deutschen Reich. Das Paar zog nach Berlin und Zeid veranstaltete als Botschaftergattin viele Empfänge. Hier wurde 1936 auch der gemeinsame Sohn Ra’ad geboren. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im September 1939 wurden Prinz Zeid und seine Familie im September in den Irak zurückbeordert. Die Zeids ließen sich in Baghdad nieder.


Fahrelnissa Zeid litt dort aber bald an Depressionen und ging auf Anraten eines Wiener Arztes nach Paris. Die nächsten Jahre verbrachte sie abwechselnd in Paris, Budapest und Istanbul und malte viel. 1941 ging sie ganz nach Istanbul zurück und konzentrierte sich dann ganz auf die Malerei.


Zeid lernte dort die „Gruppe d“ kennen, eine Gruppe von unabhängigen Avantgarde-Malern der neuen türkischen Republik unter Mustafa Kemal Atatürk. Auch wenn sie nur kurz Mitglied der Künstlergruppe war, stellte sie mit der „Gruppe d“ 1944 aus. Dies ermutige sie zu eigenen Ausstellungen. Sie eröffnete 1944 ihre erste Ausstellung in ihrem Haus im Istanbuler Stadtviertel Maçka und zeigte dort auch eigene Arbeiten.


1945 räumte Zeid den Salon ihrer Wohnung in Istanbul aus und veranstaltete dort ihre erste Einzelausstellung. Noch im gleichen Jahr hatte sie eine weitere Einzelausstellung in Izmir und im folgenden Jahr in Istanbul. Als Zeids Mann 1946 zum Ambassador to the Court of St James’s in London bestellt wurde, zog die Familie in die britische Hauptstadt. Zeid malte weiter und richtete sich in der Botschaft einen Raum als Atelier ein.

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