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Paul Delvaux

Paul Delvaux

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Paul Delvaux (* 23. September 1897 in Antheit (Wanze) bei Huy; † 20. Juli 1994 in Veurne, Westflandern) war ein belgischer Maler des Surrealismus.


Delvaux studierte an der „Akademie der schönen Künste“ in Brüssel. Nachdem er die Werke von René Magritte und Giorgio de Chirico gesehen hatte, schloss er sich 1937 der surrealistischen Bewegung an. Die breite Öffentlichkeit sah seine Gemälde auf der surrealistischen Ausstellung von 1938 in Paris. Im Jahr 1959 war Paul Delvaux Teilnehmer der documenta 2 in Kassel.


Seine charakteristischen Werke fallen auf durch realistisch gehaltene Hintergrund-Landschaften, vor denen unbekleidete Frauen das Bild dominieren. Eine weitere Welt des Paul Delvaux erschließt sich in der Welt der Eisenbahn (Trains du soir).


Großflächige Wandgemälde sind im Casino von Ostende, im Kongresspalast Brüssel und im zoologischen Institut von Lüttich zu sehen.


Delvaux wirkte seit 1945 in dem Weiler St. Idesbald an der belgischen Küste, Ortsteil der Gemeinde Koksijde. Dort ist seinen Werken seit 1982 ein kleines, aber sehenswertes Museum gewidmet.


1976 wurde er als auswärtiges Mitglied in die Académie des Beaux-Arts aufgenommen.


Maurice Nadeau: Die Zeichnungen von Paul Delvaux. Berlin, 1968.

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