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Mona Lisa

Leonardo da Vinci

Mona Lisa

Leonardo da Vinci
  • Originaltitel: Portrait of Lisa Gherardini, wife of Francesco del Giocondo
  • Datum: c.1503 - c.1519; Florence, Italy  
  • Stilrichtung: Hochrenaissance
  • Genres: Portrait
  • Medium: Öl, panel, Holz, poplar
  • Abmessungen: 77 x 53 cm
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Mona Lisa ist ein weltberühmtes Ölgemälde von Leonardo da Vinci aus der Hochphase der italienischen Renaissance Anfang des 16. Jahrhunderts. Das auf Italienisch als La Gioconda (dt. die Heitere) bekannte Bild wurde vermutlich nach der Florentinerin Lisa del Giocondo benannt. Der unter anderem in Deutschland gebräuchliche Titel Mona Lisa beruht auf einem Rechtschreibfehler, denn Mona leitet sich von der italienischen Kurzform Monna (für Madonna ‚Frau‘) ab, und ist demnach also kein Vorname, sondern der Titel, mit dem Lisa als Ehefrau (madonna) von Francesco del Giocondo angeredet wurde.


Das Originalgemälde – französisch als La Joconde bezeichnet – ist seit dem Ende des 18. Jahrhunderts im zentralen Pariser Kunstmuseum Louvre ausgestellt und gilt als eines seiner bekanntesten Exponate. Es ist auf der Fläche von 77 cm × 53 cm (ca. 0,4 m²) auf dünnes Pappelholz gemalt, und entstand wahrscheinlich in den Jahren 1503 bis 1506. Andere Forschungen kommen zu einem Entstehungszeitraum zwischen 1502 und 1503.


Einige Forscher nehmen zwar an, dass Leonardo keine reale, sondern eine ideale Person gemalt habe, die Mehrheit vertritt jedoch andere Theorien:


Die traditionelle Identifizierung des unsignierten und nicht datierten Porträts als das der Lisa del Giocondo geht auf Giorgio Vasari zurück, den ersten Biografen der neuzeitlichen Kunstgeschichte aus dem 16. Jahrhundert. Er hielt fest, dass Leonardo nach seiner Rückkehr nach Florenz, also in den Jahren zwischen 1500 und 1506, ein Porträt der Lisa del Giocondo, der dritten Gemahlin des Florentiner Kaufmanns und Seidenhändlers Francesco di Bartolomeo di Zanobi del Giocondo, gemalt habe. Ferner behauptet er, dass Leonardo das Porträt vier Jahre später immer noch nicht vollendet und das noch unfertige Bild auch nicht an seinen Auftraggeber Francesco del Giocondo übergeben, sondern für sich behalten habe. Lisa del Giocondo wurde 1479 als Tochter von Antonio Maria di Noldo Gherardini geboren und heiratete Francesco am 5. März 1495. Das Gemälde wäre nach dieser Theorie im Frühjahr 1503 von Francesco del Giocondo anlässlich des Kaufs eines neuen Hauses und der komplikationslosen Geburt eines Kindes in Auftrag gegeben.


Gestützt wird der Bezug zu Lisa del Giocondo durch eine Entdeckung, die man 2008 machte: Bei der Katalogisierung eines Frühdrucks der Universitätsbibliothek Heidelberg (Signatur D 7620 qt. INC) wurde von Armin Schlechter der handschriftliche Eintrag des florentinischen Kanzleibeamten Agostino Vespucci vom Oktober 1503 gefunden, der unter anderem davon berichtet, dass Leonardo ein Porträt der Lisa del Giocondo angefertigt habe.


Allerdings haben einige Historiker auch nach dem Fund dieses Eintrags die Identifizierung der Mona Lisa als Lisa del Giocondo in Frage gestellt und nach anderen Fährten gesucht. Diese Skepsis erklärt sich aus der Tatsache, dass die Randnotiz des Agostino Vespucci nicht belegt, dass wirklich die Rede von dem als „Mona Lisa“ bekannten Gemälde ist; sie könnte sich auf andere Gemälde beziehen, sogar auf solche, die der Wissenschaft nicht bekannt sind oder einem anderen Maler zugeschrieben wurden.


Die zweite Hauptthese, die heute verfolgt wird, bezieht sich auf Giuliano di Lorenzo de’ Medici und seinen unehelichen Sohn Ippolito de' Medici mit seiner Geliebten Pacifica Brandani. Giuliano soll das Bild bei Leonardo als tröstenden Mutterersatz für seinen noch kleinen Sohn Ippolito bestellt haben, nachdem dessen Mutter Brandani im Kindbett verstorben war. Darauf weist auch ein zeitgenössischer Name „La Gioconda“ hin, der schon von einem Leonardoschüler verwendet worden war: er bedeute „Die Tröstende“ – wohl deshalb, weil das Gemälde den kleinen Ippolito de Medici über den Verlust seiner Mutter hinwegtrösten sollte.

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